77 comments on “Mitmachen!

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Rahmen eines Seminars an der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben wir uns mit dem Bismarckkult in Jena beschäftigt. Dabei ist uns aufgefallen, dass auf dieser Webseite der Bismarckbrunnen in Jena fehlt. Der Bismarck-Brunnen befindet sich auf der Südseite des historischen Marktes von Jena, direkt vor dem Rathaus.1894 wurde der Brunnen auf dem Marktplatz zur Erinnerung an Bismarcks Jena-Besuch 1892 und dessen Rede an gleicher Stelle eingeweiht.

    Quelle: http://sketchup.google.com/3dwarehouse/details?mid=65a902cd62463d05775b8c619557064b (Zugriff am 15.02.2014, 17:31 Uhr)

    Mit freundlichem Gruß

    Eric

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Haben Sie alle vielen Dank für Ihre sehr interessanten Einsendungen.
    Wir haben sie nun alle in der letzten Aktualisierung eingepflegt. Es konnten noch nicht alle Bilder berücksichtigt werden, da deren Verwendung aus rechtlichen Gründen zum Teil beim jeweiligen Urheber konkret angefragt werden muss. Hier haben wir noch keine konkreten Antworten, aber sobald wir hier Freigaben erhalten, binden wir das Material natürlich sehr gerne noch ein.

    Mit freundlichen Grüßen Ihres
    Christian Wachter

  3. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Es fehlt noch der Bismarck- Turm in Jena. Er befindet sich auf dem Tatzend und ist zu Fuß zu erreichen, indem mensch dem Forstweg folgt und auf Höhe des Forsthauses nördlich einschlägt.
    Obwohl schon vor 1892 erdacht, erinnert der Turm an den Besuch Bismarcks in diesem Jahr.
    Er kann gelegentlich begangen werden.

    mit freundlichen Grüßen

    A. H.

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Königsberg, O/ Pr. stand auf dem Kaiser Wilhelmplatz ein großes Bismarck-Denkmal.
    Im „bildarchiv-ostpreussen.de“ kann man sich ein Bild davon machen.
    Ich habe die Lage des Bismarck-Denkmals aus „Meyers Reisebücher OSTPREUSSEN“, direkt nördlich angrenzend befand sich das Schloß und südlich fließt der „Neue Pregel“ entlang.

    Koordinaten: 54.710302, 20.509387

  5. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Stolp (Pommern), der 1240 erstmals erwähnten Stadt, befand sich der Bismarckplatz mit dem Bronzestandbild des Fürsten Bismarck (von Meyer-Steglitz; 1901). Von dem Bismarckplatz gelangt man über die Bachstraße mit der >Posthalterei< direkt in die Bahnhofstraße.
    Quelle: Meyers Reisebücher; 1931
    Koordinaten: 54.468957, 17.020507
    Foto: http://www.flickr.com/photos/bismarckstiftung/7548533320/

  6. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Garino, Oblast Kaliningrad; Russland (ehem. Ober-Eißeln, O./Pr.), wurde auf dem alten Signalberg(68 m) 1912 (südlich der Memel) ein Bismarckturm erbaut. Er war ein beliebtes Ausflugsziel das man von Tilsit (heute Sowetsk) aus per Dampferfahrt und nach Landgang (Spaziergang) durch die Daubas in ca. 1,5 Std. erreichte.

    Koordinaten: 55.019192, 22.115080

    Quelle: -Meyers Reiesebücher; 1931
    -kreisgemeinschaft Tilsit-Ragnit e.V. (http://www.tilsit- ragnit.de/ragnit/ra_obereisseln1.html); Autor Ernst Hofer

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Pisz, Polen (ehem. Johannisburg, O./Pr.; benannt nach dem ehem. Ordenshaus, das 1345 erbaut und 1367 erstmals genannt wurde) befand sich ein Bronzestandbild des Füsten Bismarck auf dem Rathausplatz („1914 von Russen verschleppt, 1928 zurückgegeben“ > Text von: Meyers Reisebücher Ostpreussen, Seite 141)

    Quelle: http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_foto.cgi?lang=deutsch&id=19015&showmenu=1&bildinfos=1
    und -1440 Bilder Ostpreussen von Rautenburg-Verlag, Seite 536-

    Koordinaten: 21°48’39.85″O/53°37’48.33″N

  8. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Heiligenbeil O./Pr. (heute Mamonowo, Oblast Kaliningrad; Russland) steht noch heute der alte Findling, den der Bauer Robert Gesien an die Stadt für 30 RM verkaufte. Dieser wurde an einer Gabelkreuzung in Richtung Königsberg aufgestellt und mit einem Bismarckrelief versehen. Das Besondere war der Schreibhehler in dem Schriftzug „BISMARK“, denn das „C“ fehlte.
    Die ganz tolle Geschichte hierzu kann man nachlesen… siehe Quellenverweis. Es lohnt sich!
    Heute ist das Relief von Oberst Mamonow angebracht.

    Quelle: http://www.kirchspiel-bladiau.de/index.php/aus-stadt-und-kreis-heiligenbeil/57-heiligenbeil/368-der-bismarckstein-in-heiligenbeil

    Koordinaten: 54° 27′ 40.08″ N 19° 56′ 41.70″ E

  9. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Trebbin / Brandenburg wurde zu Ehren Bismarck’s ein ein vier Meter hohes Denkmal mit Reliefplatte, das aus schlesischen Sandstein und schwarzer schwedischer Granit bestand, errichtet.
    Anfang der 50er Jahre wurde es abgerissen. Im Jahr 2013 hat Familie K. das Relief bei der Gartenarbeit gefunden und dem Heimatverein übergeben.

    Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Teltow-Flaeming/Der-Fuerst-ist-zurueck
    (Von Margrit Hahn)

    Koordinaten: 52.218112, 13.217128

  10. Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Dorf Eichmedien O.-Pr. / Kr. Allenstein (Nakomiady), steht noch heute ein Bismarck- Obelisk vor dem Herrenhaus. Er enthält die Gedenktafel-Widmung „Dem Eisernen Kanzler Otto von Bismarck gewidmet 1899“. Die Behörden wollten ihn 1965 beseitigen, jedoch vergruben ihn die Dorfbewohner.

    Quelle: http://www.ostpreussen-info.de/land/eichmedien.htm
    Foto: http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_foto.cgi?lang=deutsch&id=19211&big=1

    Koordinaten: 54° 0′ 22.88″ N 21° 27′ 21.44″ E

  11. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Labiau (Polessk, Oblast Kaliningrad; Russland), einer 5800 Einw. Kreisstadt in (ehem.) Ostpreussen an der Mündung des Kurischen Haff’s, gab es eine Bismarckstr. (heute Pochtovaya ul.).
    „Südl. durch die Bismarckstr. und auf der >SteinchausseeSchwedenschanze<, eine altpreußische Fliehburg." Text, Meyers Reisebücher, Ostpreussen, Seite 154, von 1931

    Koordinaten: 54°51′04″N 21°06′54″E

    • im oberen Text fehlt leider…….. „Südl. durch die Bismarckstr. und auf der „Steinchaussee“ teilweise durch Wald nach (1,5 Std.) -Gr. Pöppeln- (Gasthaus Schlicht) an der Deime; auf dem gegenüerliegenden Hochufer (Fähre) die „Schwedenschanze“, eine altpreußische Fliehburg“ Text, Meyers Reisebücher, Ostpreussen, Seite 154, von 1931

  12. Heute habe ich in Sieversdorf (Landkreis Oder-Spree in Brandenburg) auf dem Dorfanger zwischen Gartenstraße und Alte Briesener Straße ein Bismarckdenkmal (Gedenkstein) entdeckt, dass/der ein recht neues rundes Bismarck-Relief enthält. Wann wurde der Stein mit dem neuen Relief aufgestellt? Ich kann dazu keine Infos finden. Beste Grüße Carsten Preuß

    • Sehr geehrter Herr Preuß,

      ich war heute ebenfalls in Sieversdorf (bei der, meiner Meinung nach, besten Kunst- und Baukeramikbrennerei Brandenburgs – Fa. GOLEM).

      Durch Ihren Eintrag ist mit erst das Denkmal aufgefallen. Hierzu kann ich Ihnen folgendes mitteilen:
      Das Denkmal auf dem Dorfanger wurde 1907 errichtet, das Datum ist in einem dahinterliegenden Feldstein eingemeißelt. Zur linken befindet sich außerdem ein Findling mit dem Schriftzug „MOLTKE“ und zur rechten „ROON“. In der Mitte der Anlage befindet sich der größte Findling. Hierauf ist der Namenszug “ BISMARCK“ eingraviert. Das sich darüber befindliche Relief wurde vor ungefähr zwei Jahren feierlich neu eingeweiht und angebracht.

      Die Koordinaten sind: 52°22’32.7″N 14°22’21.1″E

      Ich hoffe Ihnen kompetent Auskunft gegeben zu haben,

      Mit freundlichen Grüßen
      Krause aus Zossen

      Fotos lasse ich der Stiftung zukommen.

  13. Sehr geehrte Administratoren,
    bei der Beschäftigung mit Leipziger Bismarck-Ehrungen habe ich gesehen, dass bei Ihnen die meisten, heute allerdings verschwundenen oder veränderten noch fehlen.
    Was schade wäre, denn es gab um 1900 viele. Die bei Ihnen schon genannte im Ortsteil Großzschocher hieß bis 2000 Heinrich-Rau-Straße. Sie war 1965 – nach Fertigstellung des dortigen Neubaugebietes – nach dem ehemaligen Wirtschaftspolitiker der DDR so benannt worden.

    Auf dem Markt stand seit 1888 ein Siegesdenkmal u. a. mit einer Reiterfigur von Bismarck, es wurde 1946 abgerissen. Ein Bismarckdenkmal befand sich 1985-1948 am damaligen Johannapark, heute Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße / Beethovenstraße / Anton-Bruckner-Allee / Edvard-Grieg-Allee, abgerissen. Ein Bismarckhaus (Geschäftshaus am Markt) wurde im 2. Weltkrieg zerstört.
    Aus der Kanzlerstr. wurde 1966 zunächst Rudkowskystraße, 1992 Helmholtzstraße (zwischendrin auch mal Bismarckstr.) Die Schönhausenstraße wurde 1949 zur Fritz-Seger-Straße (zwischendrin auch mal Bismarckstr.) die Ottostraße wurde 1945 zur Paul-Küstner-Straße. Die innerstädtische Bismarckstraße wurde 1945 zur Ferdinand-Lassalle-Straße.

    Übrigens ziert als eine von drei Köpfen eine Bismarck-Büste seit 1916 den Haupteingang der Deutschen Bücherei (Deutsche Nationalbibliothek, Deutscher Platz).

    Weitere – heutige – Bismarckstraßen sind mir noch in Bitterfeld und Delitzsch aufgefallen.

    Weiter viel Erfolg,

  14. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Collinsvale, Tasmanien (1881 als Stadt „Bismarck“ von deutschen Einwanderern gegründet und anfangs des ersten Weltkrieges umbenannt) gibt es noch heute den Bismarck Ct. .

    Google Maps: -42.844420, 147.168406

    Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Collinsvale,_Tasmania

    PS: Leider wurden viele Denkmäler und Plätze in der Weltkarte noch nicht aufgenommen… schade.

  15. Sg. Damen und Herren,
    in 8330 Feldbach (Steiermark, Österreich) befindet sich die Bismarckstraße. Derzeit werde in einem stadthistorischen Projekt die personenbezogenen Straßennamen und die jeweiligen Hintergründe der Benennung vom „Heimat.Museum im Tabor“ aufgearbeitet.
    LG, Wolfram Dornik

  16. Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Verwunderung musste ich feststellen, dass der wohl höchste und in meinen Augen auch schönste Bismarckturm in Rheinland-Pfalz in der Karte noch gar nicht verzeichnet war.
    Der besagte Turm – übrigens 36m hoch – steht bei Kallstadt mitten im Wald und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Spaziergänger.
    Weitere Informationen entnehmen sie bitte der folgenden Seite:

    http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/rhpf/badduerk.html

    Mit freundlichen Grüßen,

    Benjamin

  17. Sehr geehrte Damen und Herren,

    in den deutschen Kolonien Deutsch-Ostafrika und Togo gab es jeweils ein Bismarckburg: Einmal am Tanganjikasee im heutigen Tansania (jetzt Kasanga, 8° 28′ S, 31° 9′ O.) und einmal im Hinterland von Togo (bei Yégué, 8° 11′ N, 0° 39′ O).

    Weitere Informationen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bismarckburg

    http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Bismarckburg

    Mit freundlichen Grüßen
    Christian S.

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